China.Real?

3. September – 18.September :

Öffnungszeiten:
Dienstag- Freitag 12.00-19.00 Uhr
Samstag  11.00-15.00 Uhr

Mit Schwergewicht auf die erste Dekade des neuen Jahrtausends zeigt die Ausstellung unterschiedliche Richtungen der aktuellen chinesischen Kunst.
Hierbei wird deutlich, wie die Künstler den politschen und sozialenWandel reflektieren, aber auch der Erwartungshaltung des westichen Kunstbetriebes z.T. entsprechen.

Namhafte Künstler wie Feng Zhengjie, Liu Ye, Pu Jie, Wang Guangyi, Xue Song, Zhao Bo, Zhang Gong, Zhang Xiaogang und Zhou Chunya sind ebenso vertreten, wie einige
junge Künstler.

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Eine einführende Spurensuche nach den Realitätsebenen in
der ausgestellten Kunst zwischen Ästhetik, Philosophie und
politischen Implikationen in der VR China und westlichen
Rezeptionen mit Unter- und Überlegungen zum Thema:
„Ist Realismus (in China) realistisch?“


Prof.Gunnar Gerlach

 

 

Fotos der Vernissage

Fotos einiger der ausgestellten Arbeiten

“99-09 - Contemporary Chinese Art“

Die Ausstellung umfasst den aktuellen Bestand der Galerie mit ca.
60 Originalen und 80 signierten Editions-Drucken von über 50 zeitgeössischen
Künstlern der Jahre 1999 –2009.
Diese Ausstellung ist mit wechselnden Hängungen bis zum Sommer terminiert
und zeigt typische Entwicklungen der chinesischen Gegenwartskunst.

Eine Terminvereinbarung ist bitte erforderlich
Sie erreichen uns unter  040-482942
oder info@artchina-gallery.de

China Today. Print Art.

Eine umfangreiche Ausstellung der
aktuellen chinesischen Gegenwartskunst.

9.4 - 13.6.09
Die  Ausstellung “China Today – Print Art”
ist verlängert bis zum Samstag 13.Juni 09
!

Über 20 bedeutende Künstler mit mehr
als 40 signierten Editions-Drucken.

He Duo Ling, Chen Ke, Huang Yan, Shan Fan,
Wang Guangyi, Zhang Xiaogang, Xue Song,
Feng Zhengjie, Liu Ye, Yue Minjun, Guo Yin,
Zeng Hao, Zhou Chunya und andere.

 

 

Du Yiyao. Solo-Ausstellung.

Acryl-Gemälde von 2007 - 2009

Ausstellungseröffnung: 19.Februar
Ausstellungsende: 28.März

Parallel werden in unserem "Bookstore" weitere junge Künstler gezeigt.
Sowohl Neuerwerbungen der Galerie und ausgewählte Arbeiten aus dem Fundus.

Ausführliche Informationen zum Künstler Du Yiyao finden Sie auf der
entsprechenden Seite zum Künstler.

 

Bilder der Vernissage:

Images in Motion

04.12 - 07.02.2009
Liu Fei, Shen Jingdong und Zhang Hui

 

Alle drei Künstler leben und arbeiten in Beijing, sind zwischen 37 und 44 Jahren alt und haben mit Ausstellungen in Europa und New York bereits internationale Erfolge gefeiert.


Markenzeichen von Liu Fei (geb. 1964 in Nanjing) sind die kahlköpfigen, fröhlich provozierenden jungen Frauen in der Studentinnenkleidung der 20er Jahre. Deren damalige Progressivität stellt der Maler bewusst in Zusammenhang mit dem heutigen Wandel in China, wo es damals wie heute um das Aufbrechen gesellschaftlicher Normen und starrer Traditionen geht.Die optische Uniformität (Kleidung, Glatze) steht in schroffem Gegensatz zum individuellen Ausdruck der Frauen, in denen sich der Wunsch nach Veränderung spiegelt.


Shen Jingdong (geb. 1965 in Jiangsu) war ursprünglich Künstler beim chinesischen Militär.Aber an Stelle heroisch verklärter Soldatendarstellungen tritt in seiner Serie „Heroes“ eine Armee ganz normaler Helden des Alltags, deren Uniformen ihre jeweiligen Berufe bezeichnen. Der Eindruck von Prototypen wird durch das Fehlen jeglicher individueller Merkmale verstärkt; fast meint man, Playmobil-Figuren vor sich zu haben. Mit diesen ebenso überraschenden wie humorvollen Porträts gelingt dem Künstler eine intensive Reflektion des Wandels in der chinesischen Gesellschaft.


Zhang Hui (geb. 1969 in Yinchan) lässt in ihren Bildern puppenhafte Protagonistinnen auftreten, deren anachronistischer Kleidungsstil Verwirrung schafft. Die „Beijing Wawas“ (so nennt Zhang Hui den von ihr geschaffenen Charakter) muten mit ihrem Stilmix aus Anzügen, Tanzkleidern und Accessoires unterschiedlichster Epochen ebenso vertraut wie absurd an. Ihre überdimensionalen kindlichen Köpfe erinnern an japanische Mangas, doch ihre Frisur ist typisch chinesisch. Oft in Grautönen gemalt, strahlen die Beijing Wawas Einsamkeit und Verletzlichkeit aus, aber auch einen gewissen Trotz, sich nicht der nüchternen Erwachsenenwelt anpassen zu wollen.Zhang Hui vermittelt uns einen Eindruck von den Widersprüchlichkeiten, denen sich die jungen Mädchen in den heutigen chinesischen Metropolen ausgesetzt sehen.

Bilder der Vernissage:

Pu Jie und Shen Fan

24.10 - 29.11.2008
Pu Jie und Shen Fan
Zeitgenössische chinesische Kunst. Acryl und Öl auf Leinwand und Papier.
Originale von 1996 - 2008

Bilder der Vernissage:

Made in China. Print Art.

Made in China.Print Art.  2.Teil
Eröffnung 4. September bis 11. Oktober

Zusäztlich zu Künstlern des ersten Teils dieser Ausstellung, von denen z.T. andere Arbeiten gezeigt werden, (U.a. Guo Wei ,Li Jun, Liu Ye,  Luo Brothers, Tang Zhigang, Wang Guangyi, Xue Song, Yue Minjun, Zeng Fanzhi, werden mit Ding Yi
und Liu Dahong auch weitere Künstler erstmalig gezeigt.
Insgesamt werden ca. 50 Arbeiten gezeigt.

Made in China. Print Art.

Über 30 der bedeutendsten chinesischen Künstler
der Gegenwart mit insgesamt mehr als 80 Druck-Grafiken

Diese besonders umfangreiche Ausstellung chinesischer
Druck-Grafik konzentriert sich auf die aktuelle
Gegenwartskunst seit ca. 2000.
Unter den in zwei Teilen vom
27.6.- 19.7. und 4.9. - 11.10. 08
gezeigten über 80 Arbeiten sind viele
der derzeit bedeutendsten chinesischen Künstler,
die z.T. erstmals in Deutschland gezeigt werden.

Fang Lijun, Liu Ye, Luo Brothers, Shan Fan,
Tang Zhigang, Wang Guangyi, Xue Song,Yang Shaobin,
Yue Minjun, Zhang Xiaogang und viele andere.

Der zweite Teil der Ausstellung läuft auch während der
in Hamburg stattfindenden China Times.

 

Bilder der Vernissage:

”Untitled”

Zeitgenössische Chinesische Kunst
8. Mai - 14. Juni 2008

 

Die Rede der Ausstellung ”Untitled“ , Stumpfeldt (PDF Download) 

Bilder der Vernissage:

4. Triennale der Photographie (Hamburg)

Angel. Fotografien von Cui Xiuwen

und Goldener Mann. Fotografien von Ye Deer

10. - 26. April 2008

 

(Cui Xiuwen, Angel No. 4, 2006)

Der Schwerpunkt der Arbeiten von Cui Xiuwen bildet die Situation der Frau im heutigen China.In ihren digitalen Fotoserie stellt sie seit Ende der 90iger Jahre Bezüge zur eigenen Kindheit, Pubertät und Sexualität her.

In ihren aktuellen Arbeiten, wie auch in dem hier gezeigten Motiv "Angel No.4" von 2006 arbeitet sie mit einer Schauspielerin, die in verschiedenen Posen auf dem Motiv vervielfältigt eingesetzt wird.

Die "Angel-Serie" steht thematisch für die Problematik von jungen, schwangeren Frauen, die eine Lösung häufig nur in einer Abtreibung sehen. Nicht zuletzt durch das Umfeld der "Verbotenen Stadt" und die vordergründig anmutig und traditionell wirkende Darstellung der abgebildeten Mädchen, hat man einen positiven Zugang zu den Bildern. Position, Haltung und Gestik machen jedoch Zweifel und Ängste deutlich.

 

(Ye Deer, Specimen of Fairytale, 2004)

Der Foto-Aktionskünstler Ye Deer stellt sich selbst als "Goldener Mann" in unterschiedlichste Umfelder. Dies ist sowohl die Natur (im Wald, im Wasser), aber auch Industrielandschaften (auf einem Schornstein oder Dach sitzend). Dieser "Goldene Mann" soll die Selbstverliebtheit der neuen chinesischen Reichen darstellen, die nur am Materiellen interessiert sind und keine ideellen Werte mehr kennen. Sie selbst sind "glänzender" Mittelpunkt und ihre Selbstbespiegelung läßt keine anderen Menschen neben sich zu. Es sei denn - sie selbst, gewissermaßen geklont.

 

Außerdem zeigt die ArtChina Gallery die Ausstellung World of Vision mit Fotografien von Wang Lang und Liu Xinhua.

Bilder der Vernissage:

The Rising of the Cartoon Generation in China.

14.2.08 – 29.3.08 in der ArtChina Gallery, Hamburg

Beteiligte Künstler: Cui Ying, Deng Yu,  Du Chunfeng, Fang Yixin, Huang
Shipeng, LiLi, Wang Qian, Woody Lee, Zhang Hui
Die Arbeiten finden Sie unter den jeweiligen Namen.


Die Generation der nach 1970 und in den frühen 80iger Jahren geborenen Künstler
hat ein neues Selbstverständnis und einen neuen Stil in die chinesische Kunst
eingebracht. Zentrale Themen sind Ich-Bezogenheit und Jugendkultur in allen
ihren Ausformungen.

Von der teilweise fotorealistischen Malerei Ende der 90iger Jahre, kommen die
jungen Künstler nun immer mehr zu einem Cartoon-Stil, der  gekennzeichnet
ist von den Mitteln der Illustration und der Animation und den Elementen des
Comics. Diese neue Pop-Welt ist laut und aktiv, aber auch
sensibel und naiv.

In diesem neuen Cartoon-Trend ist ein chinesischer Ursprung kaum noch zu
erkennen. Der Anschluß an die internationale Bühne der zeitgenössischen Kunst 
wird hiermit wie selbstverständlich dokumentiert.

Parallel zu dieser Ausstellung werden vom japanischen
Superstar Takashi Murakami verschiedene Drucke gezeigt.

Bilder der Vernissage:

XUE SONG

SOLO AUSSTELLUNG
Neue Arbeiten und Drucke

14. Dezember - 2. Februar 2008
Do. und Fr. von 12-19 Uhr • Samstag von 12-15Uhr

Xue Song lebt und arbeitet in Shanghai, wo er ursprünglich am
Theaterinstitut Bühnenbild studierte. Traditionelle Malerei und
Kalligrafie spielen bei seinen Arbeiten eine große Rolle. Elemente
hiervon verbindet er - oft als Untergrund - mit Szenen und
Inhalten der heutigen Zeit. Der Fond seiner Bilder ist dabei häufig
eine Collage von vielen Papierfetzen. Zeitungs- und Fotoausrisse
im Wechsel mit alten Schriftzeichen. Viele dieser Schnipsel sind
angebrannt. Feuer, Ruß und Asche haben für Xue Song eine
besondere Bedeutung. 1990 vernichtete ein Feuer in seinem
Atelier fast sein ganzes Archiv. Aus den geretteten Resten der
verkohlten Bilder und seines gesammelten Presse-Materials
begann er seine neuen Arbeiten. Diese stehen für eine der
wesentlichen Richtungen der zeitgenössischen chinesischen
Malerei: "Political Pop". Bekannt wurde Xue Song
u.a. mit den Variationen seiner Mao- und Coca Cola-Motive.
Typisch ist auch bei diesen sein Gestalten mit Umrissen bzw.
"Silhouetten", die er mit Papierfetzen ausfüllt und
bebildert. Gegenübergestellt werden traditionelle Werte und
historische Inhalte Chinas zu Bildern und Ikonen des Westens.
Z.B. die Shanghai Girls der 30iger Jahre und die
US-Diva Marilyn Monroe.

 

„Vom Teehaus zum Coffee-Shop” - The China Change

 

Dauer der Ausstellung: 16. November bis 8. Dezember 2007
Öffnungszeiten: Do + Fr 12.00-19.00 Uhr , Sa 12.00-15.00 Uhr


Eine neue Generation von Künstlerinnen und Künstlern betritt das
Spielfeld des künstlerischen Wettbewerbs.

Dieser fand konkret statt durch die Ausrichtung der ArtChina Gallery mit der
JinCai Gallery in Hangzhou. Voraussetzungen für die Teilnahme waren neben dem Geburtsjahr (ab 1970) je zwei einzureichende Arbeiten für 2 vorgegebene Themen der Ausstellungen in den beiden Städten. Für Hamburg: „China in Change” –
„Vom Teehaus zum Coffee-Shop”. Die Hamburger Jury hat nach mehreren Kriterien aus 85 Künstlern mit 170 eingereichten Arbeiten 15 junge chinesische Künstler in die engere Auswahl genommen.

 

Auffällig bei den eingereichten Arbeiten war die selbstverständliche Integration der noch konkret politisch subversiven und satirischen Ansätze der vorherigen Künstlergeneration, also der Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre geborenen Künstler wie z.B. Wang Guangyi oder Zhang Xiaogang. Diese dem satirischen Realismus, Expressionismus und der politischen Pop Art entstammenden Bildwelten und künstlerischen Techniken sind bereits in die ikonografischen Vorstellungen der jüngeren übergegangen. Auch sind sie angereichert durch ein neues, internationalisiertes und globalisiertes visuelles Wissen um US-amerikanische und europäische Bildauffassungen. Die eigene Idee und das verbundene durchhaltfähige Konzept zwischen bildnerischer Behauptung, Durchführung und vermutlicher Durchsetzungsfähigkeit wurde zu einem entscheidenden Kriterium. Eine eigene Handschrift zwischen Konzept, Kontinuität und humorvollen Ansätzen bildete so den Hintergrund der Fragestellungen nach der neuen Qualität.

 

 

 

 

Bilder der Vernissage

Tusche & Design Biennale

 


Ausstellung:
10. Oktober – 9. November 2007
 
Vernissage:
9. Oktober 2007, 19.00 Uhr

Eine der traditionsreichsten chinesischen Maltechniken – die Tuschmalerei -
präsentiert sich in moderner Form.
Gezeigt werden ausgewählte Arbeiten der “Tusche und Design Biennale 2006”
vom Shenzhen Guan Shanyue Art Museum. Eine Delegation des Museums
und der Künstler Shan Fan sind anwesend.
Es sprechen Staatsrat Dr. Detlef Gottschalck und Prof. Gunnar F. Gerlach

 

 

Bilder der Vernissage

Schuldt - Sichuan Portraits

Sichuan Portraits
China. Dorfstraße. Begegnungen.
 

Ausstellung:
1. September – 29. September 2007
 
Vernissage:
Freitag 31. August 2007, 19.00 Uhr
 

Foto-Edition mit einer Auflage von jeweils 5 Stück.
Silikonkaschiert auf 3 Millimeter gegossenem Plexiglas,
Untergrund: 3 Millimeter Aludibond

Ol: Red Beret on Porcelain - Foto - von 2003 - 80cm x 120 cm
Ul: Hollow Mask - Foto - von 2003 - 80cm x 120 cm
Or: Mauve Thistle Collar - Foto - von 2003 - 80cm x 120 cm
Ur: Xiao Beibi - Foto - von 2003 - 80cm x 120 cm

Bilder der Vernissage

YOU CAN NOT CLONE IT, BUT YOU CAN BUY IT.

Vernissage: Donnerstag, 10. Mai ab 19.00 Uhr

Mode-, Medien-, Kultur-Trends. Das Leben in den Metropolen und diese
selbst- vieles wird geklont. Die Kommerzialisierung verstärkt die Globalisierung.
Dieses Thema wird von den chinesischen Künstlern frisch und provokant visualisiert.

Wir zeigen Arbeiten von Shi Yong, Zhang Tin Jun,
Tsang Kin-Wah, Liu Xiaoshu, Liu Yu Jun und Liu Fei.

Ausstellungsdauer: 11. Mai bis 30. Juni 2007
Donnerstag und Freitag von 12.00 - 19.00 Uhr
Samstag von 12.00 - 15.00 Uhr.



Bilder der Vernissage:

„berührt und unberührt ... Landschaften in Bildern”

 
Vernissage ... Donnerstag, 15. März 2007 ab 19.00 Uhr  

Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von Shan Fan, der anwesend sein wird, und dem jungen Künstler Huang Qing. Gegenübergestellt werden Bilder, deren Ästhetik sowohl aus der unberührten Natur, als auch aus der von Menschen veränderten und beeinflußten Landschaft entsteht. Eine Würdigung der Arbeiten wird am Eröffnungsabend durch den Kunstkritiker Gunnar Gerlach vorgenommen.  
 
Ausstellungsdauer 15. März bis 21. April 2007  
Donnerstag und Freitag von 12.00 - 19.00 Uhr  
Samstag von 12.00 - 15.00 Uhr   

Übersicht aller Künstler dieser Ausstellung:

Shan Fan

Industrie, Öl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2006
weitere Bilder finden Sie unter dem Namen des Künstlers

Huan Quing


Ewigkeit, Öl auf Leinwand , 130 x 260 cm 2006
weitere Bilder finden Sie unter dem Namen des Künstlers


Xue Song

Upstair Dusk Horse Dusk 128x108cm, verschiedene Materialien, 2006
weitere Bilder finden Sie unter dem Namen des Künstlers

Han Lei


Han Lei - Shan Shui (12) 1998-2003 handcoloriertes schwarz/w-Photo,
50x60cm Auflage 15 Stück
weitere Bilder finden Sie unter dem Namen des Künstlers
 


Bilder der Vernissage:

 

„Der Rote Schatten”

Ausstellungsdauer: bis 21.01.07-10.3.07 2007
Redner zur Ausstellungseröffnung
“ Der Leiter der Design Factory Hamburg und Künstler Shan Fan”

Der Titel der ersten Ausstellung bei ArtChina steht für die Auseinandersetzung der
chinesischen Gegenwartskünstler mit dem gesamten politsch-gesellschaftlichen System
der Nach-Mao-Ära ab den 80iger-Jahren.

Phasen der Liberalisierung, aber auch der Gängelung, bringen Strömungen hervor,
die z.B. mit Begriffen wie “Zynischer Realismus” , “Politischer Pop” oder auch
“Konsumkitsch-Kultur” bezeichnet werden. Allen gemein ist bei aller global-optischen
Nähe zur westlichen Welt eine spezifische Ausstrahlung, die als der “Rote Schatten”
einer durchaus aktuellen Vergangenheit bezeichnet werden kann.

Vor diesem Hintergrund ist es auch kein Zufall, dass fast alle Künstler den
„Übervater” Mao in ihr Werk integrieren. Zumal dieser im heutigen China noch überall
zu sehen ist. Der offizielle Umgang mit Mao wird nach der sogenannten „Deng-Formel”
ausgewiesen: 70% seiner Handlungen waren gut und 30% waren schlecht für China.

Auch diese Betrachtungsweise macht die Aktualität des „Roten Schattens “ deutlich.


Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag : 12.00 - 19.00 Uhr
Samstag: 12.00 - 15.00  Uhr, und nach Vereinbarung

Ausgestellte Künstler:

Hui Xin, Ji Wenyu, Liu Shiyo, Liu Xinhua + Wang Lang, Luo Brothers, Luo Brothers, Qi Zhilong, Shanfan, Wei Guanqing, Xiao Hong, Xue Song, Ye Deer, Yin Kun, Yue Min Jun (Bilder finden Sie unter den Namen der Künstler).

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