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Xue Song lebt und arbeitet in Shanghai, wo er ursprünglich am Theaterinstitut Bühnenbild studierte. Traditionelle Malerei und Kalligrafie spielen bei seinen Arbeiten eine große Rolle. Elemente hiervon verbindet er - oft als Untergrund - mit Szenen und Inhalten der heutigen Zeit. Der Fond seiner Bilder ist dabei häufig eine Collage von vielen Papierfetzen. Zeitungs- und Fotoausrisse im Wechsel mit alten Schriftzeichen. Viele dieser Schnipsel sind angebrannt. Feuer, Ruß und Asche haben für Xue Song eine besondere Bedeutung.
Denn 1991 vernichtete ein Feuer in seinem Atelier fast sein gesamtes Werk.
Aus geretteten Resten dieser verkohlten Bilder begann er seine neuen Arbeiten.

Diese stehen für eine typische Richtung der zeitgenössischen chinesischen Malerei „Political Pop”. Beispiele sind  die Serien „Coca-Cola”   und  „Mao”. Typisch hierfür ist das Gestalten mit „Umrissen” bzw. „Silhouetten”, die mit den für ihn typischen Papierfetzen ausgefüllt werden. Und die Gegenüberstellung von traditionellen Werten und Inhalten zu den Bildern und Ikonen des Westens. Z.B. die ”Shanghai-Girls” der 30iger Jahre und ”Marilyn Monroe”, die Film-Ikone der USA.

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