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Fang wurde 1979 in Yangjiang in der Provinz Guangdong geboren und schloss sein Kunststudium am Guangzhou Art Institute im Jahr 2004 ab. Seine Arbeiten können wie ein Bilderbuch als langsame Sequenzen betrachtet und gelesen werden, in deren Symbolik die Fragestellungen, die den Künstler seit seiner Kindheit bis heute beschäftigen, ihren künstlerischen Ausdruck finden. Die vollkommen neuartige Bildsprache vermittelt einige der Positionen und Konzepte der jüngeren Generation in China. 


Zitat des Künstlers:
Wenn ich alleine bin, denke ich immer, dass ich ein anderes Ich an einem anderen Ort habe, das friedlich nach mir sucht und leise seine Arbeit verrichtet. Ich denke, dass mein „Realitäts-Ich“ nicht mein wahres Ich ist, weshalb ich oft meinen Stift nehme und eine Zeichnung des anderen Ichs anfertige, mit dem Ziel es zu finden und mit ihm Spaß zu haben. So entstand eine Reihe von Geschichten, obwohl ich nicht weiß, ob mir mein anderes Ich dies erlaubt hätte. So nehmen Dinge immer ihre Gestalt an, zwischen dem Denkbaren und dem Undenkbaren; Dinge sind immer merkwürdig und unvorstellbar.

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